Auszeichnung für den Verein

Das Rathaus

Hauptseite

Ausflug nach Königsberg

Am 27.Juli 2012 trat die Vereinbarung über dem Kleinen Grenzverkehr zwischen Russland (Oblast Kaliningrad) und Polen, in Kraft.
Auf Grund der Vereinbarung, können die Leute die in den angrenzenden Gebieten leben, ohne Visum nach Königsberg reisen.
Der Vertrag erfasste u.a. auch Elbing und Umgebung und so wollten wir uns selbst überzeugen ob dies tatsächlich Erleichterungen beim Überschreiten der Grenze brachte.

Am 15.August hat der Elbinger deutsche Verein einen Ausflug nach Königsberg organisiert. Hauptziel der Reise war das dortige Deutsch-Russische Haus zu besuchen und die Vertreter des Hauses kennen zu lernen. Außerdem wollten wir die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt des ehemaligen Ostpreußen besichtigen.
Wir starteten um 6:45 Uhr und um 8:oo Uhr waren wir am Grenzübergang Grzechotki-Mamonowo II. Dort ging alles wirklich reibungslos und schnell konnten wir unsere Reise nach Königsberg fortsetzen.

In dem Deutsch-Russischen Haus erwartete unsere Gruppe der Direktor des Hauses Andrej Portnjagin. Nach der Begrüßung führte er uns durch das schön eingerichtete Haus und den anliegenden Garten. Danach wurde im Konferenzsaal ein Treffen veranstaltet, an dem Vertreter der Russisch-Deutschen Gesellschaft sowie der Vizekonsul des Generalkonsulates der Bundesrepublik Deutschland in Kaliningrad Daniel Lissner, teilnahmen.
Herr Direktor erzählte uns ausführlich über die Tätigkeiten des Hauses und präsentierte uns Dias von verschiedenen Veranstaltungen.
Während der Begegnung, bei Kaffee und Kuchen. herrschte eine sehr freundliche Atmosphäre.
Danach haben wir unsere Vereinstätigkeit ausführlich dargestellt. Zum Schluss schenkten wir den Gastgebern einen Bilderalbum über Elbing.
Nach dem Treffen gingen wir zu einer Gaststätte, wo wir zu Mittag gegessen haben.Das dortige Essen hat uns gut geschmeckt und war auch preisgünstig.
Später gingen wir zum Treffpunkt, an dem uns eine professionelle Stadtführerin erwartete.
Wir fuhren mit ihr durch verschiedene Stadtviertel, einige sahen sehr schön und gepflegt aus,
anderen eher vernachlässigt.
Wir waren beeindruckt von der Pracht und Schönheit der Bauten, die in der deutschen Zeit entstanden waren, wie zum Beispiel dem Dom aus dem XIV. Jhr.
Wir besichtigten auch die imposante Grabstätte des deutschen Philosophen Immanuel Kant.
Eindrucksvoll war der Besuch im Bernsteinmuseum. Besonders die Frauen machten „große Augen“ als sie den Bernsteinschmuck in den Vitrinen sahen.
Natürlich konnte man auch diesen schönen Schmuck kaufen, aber die Preise waren sehr hoch, unsere Geldbeutel dagegen sehr klein.
Dann ging die Reise in Richtung Hafen. Als wir den prächtigen, belebten Hafen mit zahlreichen Schiffen, Kränen, Boten usw. sahen, da hatten wir alle einen großen Wunsch, dass der Elbinger Hafen auch mal so aussieht, wie der von Königsberg.

Am späten Nachmittag konnten wir in einem großen Supermarkt Einkäufe tätigen.Um 18:oo Uhr machten wir uns auf den Weg nach Hause.
Wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit hatten Königsberg zu sehen, die deutschen Spuren zu besichtigen und die dort lebenden Russlanddeutschen kennen zu lernen.
Rosemarie Kańkowska

 

 

 

Mit einem Klick auf Banner werden Sie Tourismus-Website in Elblag öffnen, welche unter anderem zeigt...Elbinger Altstadt mit der historischen Bebauungsordnung, Schlosshof, Kloster- und Krankenhauskomplex, mit dem für Elbląg charakteristischen Kirchenpfad.